Crashkurse im Steuerrecht

Das Steuerrecht hat Verknüpfungspunkte zu fast allen Rechtsgebieten, da nahezu alle rechtlich bedeutsamen Vorgänge auch steuerliche Auswirkungen mit sich bringen. Insbesondere das Erbrecht und das Unternehmensrecht kann in der Praxis nicht ernsthaft ohne Berücksichtigung der steuerrechtlichen Effekte beraten werden. Vielfach lassen sich Steuerfolgen durch Gestaltungen vermeiden. Einem Rechtsanwalt ist es anzuraten, sich zumindest ein gewisses steuerrechtliches Problembewusstsein zu erarbeiten, damit er wirtschaftliche Nachteile für seine Mandanten und für sich möglichst solide umschifft. Trotz dieser Bedeutsamkeit des Steuerrechts stellte das Rechtsgebiet keinen Pflichtstoff im juristischen Studium dar und wird dort generell mehr als stiefmütterlich behandelt. Auch an der LUH finden bis auf eine kurze Einführung in die Thematik keine Vorlesungen auf diesem Gebiet statt.

Worin sollen die Crashkurse stattfinden?

Der VFS Hannover plant, hier eine gewisse Abhilfe zu schaffen und interessierten Studierenden im Rahmen zweier Crashkurse die steuerrechtliche Seite der beiden Schwerpunktbereiche 1 (Familien- und Erbrecht) und 3 (Handel, Wirtschaft und Unternehmen) zu vermitteln.

Wie kann ich mir den Ablauf vorstellen?

Die Crashkurse soll unter Mitwirkung von Praktikern aus Beratung, Unternehmen, Verwaltung und Gerichten als (freiwillige) externe Seminarveranstaltung (außerhalb des Lehrplanes) abwechselnd im Winter- und im Sommersemester stattfinden. Einzelheiten werden auf dieser Seite bekannt gegeben, sobald die Planungen fortgeschritten oder abgeschlossen sind. Studenten, die bereits jetzt Interesse an einem solchen Crashkurs bekunden möchten, wenden sich bitte an info@vfs-hannover.de.